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Sechs junge Frauen wurden ermordet.
Auf ihren Körpern hinterlässt der Täter stets dieselben Zeichen:
Die Zahl Pi.
Und ein Symbol, dessen Bedeutung niemand entschlüsseln kann.
Um den Mörder zu fassen, wagen die Behörden einen außergewöhnlichen Schritt. In einer live übertragenen Fernsehsendung soll der renommierte Kriminologe und Profiler John Miller den Täter öffentlich herausfordern. Doch Miller verschweigt in dieser Sendung etwas Entscheidendes über den Täter. Daraufhin geschieht etwas, womit John Miller nicht gerechnet hat. Aber auch der Mörder erlebt eine Überraschung. Wenn auch zu einem Zeitpunkt und an einem Ort, den er niemals für möglich gehalten hätte.
PI ist ein düsterer Psychothriller, der die Grenzen seines Genres sprengt und den Leser dorthin führt, wo Gewissheiten enden.
Und die Unendlichkeit beginnt.
Taschenbuch ISBN: 978-3-384-79874-9
EBook: 978-3-384-79876-3
140 Seiten
Verlag: tredition
AE Till 2026 Alle Rechte vorbehalten (C)
Videotrailer zu Pi
Die Entstehung von „Pi“
Gut ein Jahr ist es her, dass ich den ersten Satz zu „Pi“ getippt habe. Ein Jahr, in dem dieses Buch nicht nur mein Schreibprojekt, sondern mein ständiger Begleiter war. Wenn ich heute auf diese intensive Zeit zurückblicke, spüre ich noch immer die dichte Atmosphäre, die mich während des gesamten Schreibprozesses umgeben hat.
Alles begann mit einer Faszination und einer Frage, die mich nicht mehr losließ: Was passiert eigentlich, wenn man sich als Autor gedanklich wirklich tief in die Psyche eines Serienmörders begibt? Ich wollte diese dunklen Pfade erkunden, hatte aber von Anfang an den festen Vorsatz, keinen klassischen, genretypischen Plot zu konstruieren, den man in ähnlicher Form schon tausendmal gelesen hat. Mein Ziel war es, mit den Erwartungen zu brechen. Deshalb nimmt die Handlung in „Pi“ eine völlig andere Wendung, als man es als Leser bisher gewohnt ist.
Nichts ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Um dieses Konstrukt so authentisch und beklemmend wie möglich zu gestalten, bin ich in eine ausgiebige Recherchephase eingetaucht. Es war mir extrem wichtig, dass das Fundament der Geschichte absolut stimmig ist. Jedes Detail, alle Daten und Zahlen, die im Buch auftauchen, sind penibel überprüft und beruhen auf einer soliden Faktenlage. Dieser Prozess war jedoch intensiver, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.
Oft war die Sogwirkung meiner eigenen Geschichte so stark, dass mich der Plot regelrecht in die Szenerie hineingezogen hat. Es gab Momente, in denen ich beim Schreiben das Gefühl hatte, die Luft meiner Figuren zu atmen und mitten im Geschehen zu stehen. Ein fast schon unheimlicher Rausch, aus dem ich mich danach oft erst wieder mühsam befreien musste, um in der Realität anzukommen.
Nun ist die Reise für mich abgeschlossen und die Geschichte gehört euch.
Ich bin sehr gespannt darauf, was ihr dazu sagt, wie ihr diese unvorhersehbare Wendung erlebt und ob euch „Pi“ beim Lesen genauso in seinen Bann zieht wie mich beim Schreiben.
Pi Leseprobe
Ich verzichte dabei auf Titel, Einleitungen, Inhaltsangabe und Impressum.